Nach einem Wochenende voller Freude ging das Training am Dienstag leider weniger angenehm über die Bühne. Als ich am Nachmittag nach der Schule rausgefahren bin und meine 12 km fuhr, legte ich am Steg an und traute meinen Augen nicht. Das Bootshaus stand in Flammen. Die Sauna die sich direkt über dem Kraftraum befindet Flammte lichterloh. Zahlreiche Feuerwehrautos, Krankenwagen und Polizeiautos belagerten das Bootshaus rundum und löschten das Feuer. Heute einen Tag später war nun das Ausmaß der Katastrophe zu sehen, die Sauna ist ausgebrannt, unser Kraftraum muss zur hälfte abgerissen werden und wieder neu aufgebaut werden und unsere Umkleidekabinen sind total verrußt. Glück im Unglück muss man sagen es hat sich niemand ernsthaft verletzt. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Paddler in Blasewitz am Plauen Wunder bei denen wir gleich Heute und die nächste Zeit Krafttraining machen dürfen. So kann die weitere Vorbereitung ohne Ausfälle weitergehen. Nun hoffen wir auf schnelles Aufklären von der Polizei,das dies so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Und das vor allem unser Kraftraum schnell wieder der alte wird! Trotzdem geht das Training fleißig weiter. Morgen werde ich am Nachmittag zum ersten gemeinsamen Groß/Mittelboottraining nach Leipzig fahren bis Sonntag.
Nun ein etwas ausführlicher Bericht über die letzten Tage. Am Donnerstag Früh bin ich mit meiner Trainerin ganz gemütlich nach Köln gefahren. Am Fühlinger See angekommen habe ich bei schönstem Wetter mein immer noch neues Boot angebaut und habe mich aufs Wasser gemacht. Das erste Training verlief am Anfang etwas turbolent aber die letzten Trainingskilometer waren dann eingefahren. Dann ging es etwa 15 min mit Auto zum Hotel und der Tag war schon zu Ende. Der Freitag war auch noch ein Trainingstag zum Wasser erfühlen. Am Samstag hatte ich Mittags dann meinen Vorlauf. Der Vorlauf war durch einen Sieg erstmal in Ordnung aber ich wusste auch das ich noch Reserven hatte und den ein oder anderen Fehler noch ausbügeln musste um das Halbfinale noch besser zu fahren. Am Abend um 17:45 viel dann der Startschuss zum Halbfinale welches ich mir den dritten Platz als Ziel gestellt habe. Vom Start weg lag ich nach den ersten 500 m erstmal im Feld, lediglich Britta Oppelt aus Berlin führte mit einer Bootslänge. Etwa bei der Streckenhälfte gelang es mir zu Britta aufzuholen und ich konnte mich sogar überraschend als erste über die Ziellinie kämpfen. Somit war der Tag optimal geschafft und ich konnte nach einem ausgiebigem Abendbrot essen im Hotel in Ruhe schlafen gehen und mich in in der Nacht gut zu erholen. Sonntag um 10:24Uhr war es dann soweit. Start im A Finale der Skull Frauen. Die Bedingungen waren optimal denn es war kaum Wind die Sonne war da und die Temperaturen waren auch sehr angenehm. Das Rennen verlief ähnlich wie das Halbfinale. Vom Start weg war ich wieder in der Mitte des Feldes konnte mich aber bis zum Endspurt so Positionieren das ich zum Schluss vorn mitkämpfen konnte. Am Ende stand das Ergebnis: 1. AnneK. Thiele (Leipzig), 2. Britta Oppelt (Berlin), 3. Ich mit “Pic’s ear”, 4. Julia Richter (Berlin), 5. Katharina Weingart (Saarbrücken), 6. Sophi Dunsing (Berlin). AnneK. Thiele war sehr souverän und ist mit 6” vorweg gefahren. Danach jedoch sind Platz 2 bis 5 innerhalb einer Sekunde ins Ziel gerutscht. Alles in allem bin mit dem Wochenende sehr zufrieden und es lief für mich besser als ich im Vorfeld gedacht hab. Jetzt geht es erstmal mit viel Trainingsumfang weiter. In den nächsten Tagen werden sich die Trainer zusammensetzten und uns Sportler noch in dieser Woche informieren wie es weitergeht mit dieser Saison anhand der bisherigen Ergebnisse.
Heute dem 17.4. ging um 10:24 Uhr auf dem Fühlinger See in Köln die Post ab. Finalstart bei der deutschen Kleinbootüberprüfung!
Bei optimalen Bedingungen lief es sehr gut für mich! Ich konnte heute morgen in einem hart umklämpften Finale den Dritten Platz hauchdünn hinter Britta Oppelt aus Berlin erkämpfen!
Ergebnisse und Rennberichte von rudern.de: Kleinbootüberprüfung Köln
Heute begannen Mittags die Vorläufe von unserem Kleinboottest. Der Vorlauf war für mich ein ganz kleiner Erfolg weil ich diesen gewann. Somit stand ich 17:45 Uhr am Start zum Halbfinale. Überraschenderwiese konnte ich mich da auch durchsetzen und stehe Morgen im A-Finale der Skull Frauen.
Also weiter gehts !
Bevor ich heute mit meiner Trainerin nach Roudnice in unser Vorbereitungstrainingslager für die Deutsche Kleinbootmeisterschaft gefahren bin haben wir gestern in einem großen Kreis im Verein des Dresdner Ruderclubes meinen neuen Einer getauft. Nach Vorbereitungen von meiner Trainerin und ihrem Mann habe ich eine kleine Rede gehalten und unseren Dr. Ziegler, der mich in meiner ganzen Sportlerkarriere ärztlich betreut hat, gebeten mein Boot zu taufen. Dr. Ziegler taufte meinen Einer mit viel Freude auf den Namen “Pig’s ear”! An dieser Stelle nocheinmal vielen Dank Doc.
Am Samstag, 26. März war der Saisonauftakt in die vorolympische Ruder Saison 2011 mit einem zentralen Ergometer Test über 2000 m in Leipzig. Mit einer Zeit von 6:59′ ist mein persönliches Minimalziel erreicht, allerdings muss ich mich weiter verbessern. Drei bis vier Sekunden schneller wäre für mich optimal. Der Skullfrauenkreis präsentierte sich allgemein sehr stark auf dem Ruder-Ergometer.
Am Sonntag ging es im Einer Wettkampf über 6000 m. Mit meinem neuen Boot von Empacher konnte ich den 4. Platz einfahren. Mit leichtem Gegenwind kam ich mit einer Zeit von 25:36 min ins Ziel, während Anne K. Thiele aus Leipzig mit 25:27 min gewann. Gleich dahinter ordneten sich Jule Domscheit (Postdam) und Britta Oppelt (Berlin) mit einer Sekunde Rückstand ein. Für mich gibt es also noch viel zu tun! Diese Woche wird zu Hause weiter trainiert. Am Sonntag fahre ich in unser traditionelles Trainingslager nach Roudnice um den letzten Feinschliff zu erarbeiten. Nun wird fleißig weiter geackert um in drei Wochen vielleicht noch den ein oder anderen Platz vorrücken zu können. Also weiter gehts!
Ergebnisse und Rennberichte von rudern.de: Frühjahrslangstrecke 2011
…so wunderschön wie heute… Tatsächlich, heute ist ein vorgezogenes Weihnachtsfest für mich. Um 5:00 Uhr im Morgen klingelte der Wecker, der mich antrieb nach Eberbach zum Boots-Hersteller “Empacher” zu fahren. Mit meiner Trainerin kamen wir die 500 km gut durch und gegen Mittag konnte ich dann mein nigel-nagel-neues Schiff ausprobieren. Ich wollte gar nicht mehr vom Neckar! Und deshalb haben wir das kleine auch gleich mitgenommen. Das beflügelt mich natürlich noch mehr für die nächsten Aufgaben in zwei Wochen. Besonders interessant war es füch mich, auch den Bootsbauern über die Schulter zu schauen zu dürfen und einen Einblick über das Innenleben der Ruderboote zu bekommen. Jetzt liegt “mein” neuer Einer in der Bootshalle in Dresden und wartet darauf, ab Morgen mit mir in See stechen zu können. Deswegen werde ich am Wochenende nach Berlin fahren um dort das optimale Gewässer ohne Strömung und Strudel nutzen zu können.
Das vorgezogene Weihnachtsfest ermöglichte mir die Ostsächsische Sparkasse Dresden! BESONDEREN DANK an Herrn Hoof und Herrn Klemmer für diese für mich so wichtige Unterstützung!
Gestern spät abends bin ich wieder in Dresden-Klotzsche gelandet. Rückblickend kann ich sagen, dass sich trotz der Wetterkapriolen die letzten zwei Wochen Trainingslager in Spanien sehr gelohnt haben. Egal ob im Einer, Doppelzweier oder Doppelvierer, ich konnte meine Soll-Trainingskilometer erfüllen. Das Wetter in der zweiten Woche war bis auf einen Regentag deutlich besser. Nachdem nun dieser Trainings-Block auch geschafft ist werde ich die nächsten zwei Wochen dafür nutzen, mir den letzten Feinschliff zu erarbeiten. Gerade auf dem Ruder Ergometer gibt es noch einiges zu tun: Denn schon am 26. März steht in Leizipg ein Ergometer-Test über die Kurz- und Langstrecke über 2000m und 6000m auf dem Programm. Auf dem Weg dahin werde ich am Mittwoch den 16. März einen Abstecher nach Eberbach zu der Bootsfirma Empacher machen, um mir ein neues und schnelles Boot auszusuchen, welches mir die Ostsächsischen Sparkasse Dresden zur Verfügung stellt. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei meinem Sponsor bedanken!
Nach fast einer Woche Verbandstrainingslager in Amposta (Katalonien, Spanien) läuft nicht alles zu unserer Zufriedenheit. Wind und Regen hindern uns unser Training zu absolvieren. Nach dem langen Winter ist das Ruderergometer so langsam zum Feind geworden, aber da müssen wir wohl durch. In der Hoffnung das es besser wird. Immerhin haben wir auch schon einige Wasserkilometer hinter uns wo wir Doppelvierer und Einer gerudert sind. Vor Ort plagen sich die leichten Riemenmänner, die leichten Skull Frauen und wir schweren Skull Frauen. Die Hoffnung stirbt zuletzt immerhin haben wir noch eine gute Woche hier auszuhalten und schlimmer kann es vom Wetter her nicht mehr werden. Also gesund bleiben und das beste daraus machen ist angesagt !
Seit gestern bin ich vom Sportpark Rabenberg (Breitenbrunn) zurück. 14 Abwechslungsreiche Tage liegen hinter mir. Vom langweiligen Ruderergometer über Skilanglauf und Schwimmen, bis hin zum Spielturnier mit dem Junioren Ruderteam und vielem mehr wurde die ganze Bandbreite trainiert. Der Sportpark Rabenberg bietet wie immer, egal ob schönes oder schlechtes Wetter, optimale Bedingungen. Egal ob die Sportstätten, Übernachtungsmöglichkeiten oder die Verpflegung es ist einfach alles perfekt da oben. Somit bin ich mit meinem Grundlagentraining ein Stück weiter gekommen und werde mich jetzt eine Woche erholen um dann am 26.02.2011 für ca. zwei Wochen nach Amposta (Spanien) in ein Verbandstrainingslager mitfahren. Dort geht es dann spezifisch, bei hoffentlich schönem Wetter, mit sehr vielen Ruderkilometern im Ruderboot weiter.
Bis dahin Peggy
www.sportpark-rabenberg.de




